Wir starten das Wochenende «Architektur und Film» mit einem imaginären Dialog zwischen zwei Visionären: Le Corbusier, der Film als Medium nutzte, um architektonische Ideen durch Bewegung, Perspektive und Rhythmus zum Leben zu erwecken, und Lucius Burckhardt, der mit seiner Spaziergangswissenschaft eine wegweisende Methode entwickelte, um den Stadtraum durch Wahrnehmung in Bewegung neu zu entdecken.
Beide verbindet die Frage, wie Raum nicht nur geplant, sondern auch erzählerisch und körperlich erfahrbar wird. Während Le Corbusiers filmische Experimente seine architektonischen Theorien beflügelten, setzte Burckhardt filmische Techniken ein, um Prozesse kritisch zu hinterfragen und Beteiligung sichtbar zu machen.
Im Gespräch schlagen wir Brücken zur heutigen Architekturvermittlung und Stadtforschung, die partizipative Raumbegehungen und Film miteinander verweben.
Beteiligte
*Marcel Bächtiger (1976): Architekturhistoriker, Filmemacher und Redaktor der Zeitschrift Hochparterre. Autor des 2025 bei Birkhäuser erschienenen Buches Kino-Obsessionen. Le Corbusier, die Architektur und der Film.
*Léonard Wiesendanger (1996): Gründungsmitglied des spaz Verlags und von „jetztzeit“, Geschäftsführer des «Lokals für Raumbegehung»
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